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	<title>Piloh News</title>
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	<description>Aktuelle Beiträge zu Gesellschaft und Politik</description>
	<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 09:41:22 +0000</pubDate>
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		<title>Mobbing in der Schule - und was man dagegen unternehmen kann!</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Oct 2007 06:13:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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Das Wort Mobbing stammt von der englischen Bezeichnung &#8220;Mob&#8221; f&#252;r Meute oder Gesindel und von dem Verb &#8220;to mob&#8221; f&#252;r angreifen, anp&#246;beln, &#252;ber jemanden herfallen. Mobbing bezeichnet demnach eine fortw&#228;hrende Schikane. Besonders oft geschieht dies in Organisationen wie der Arbeitsstelle und der Schule. Mobbing in der Schule wird oft als weniger subtil angesehen und in ...]]></description>
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<p>Das Wort Mobbing stammt von der englischen Bezeichnung &#8220;Mob&#8221; f&#252;r Meute oder Gesindel und von dem Verb &#8220;to mob&#8221; f&#252;r angreifen, anp&#246;beln, &#252;ber jemanden herfallen. Mobbing bezeichnet demnach eine fortw&#228;hrende Schikane. Besonders oft geschieht dies in Organisationen wie der Arbeitsstelle und der Schule. Mobbing in der Schule wird oft als weniger subtil angesehen und in der Fachliteratur deshalb oft auch als &#8220;Bullying&#8221; bezeichnet. Gemeint sind nicht einzeln auftretende Handlungen, sondern systematische Verhaltensmuster, die sich best&#228;ndig wiederholen.<br />
 <br />
Mobbing kann verbal erfolgen, zum Beispiel durch Beschimpfungen, nonverbal, durch Blicke, Vorenthaltungen oder Gesten oder psychisch, durch Gewalthandlungen wie Verpr&#252;geln.<br />
 <br />
Man unterscheidet zwei Opfertypen. Zum einen das passive Opfer, welches &#228;ngstlich und unsicher reagiert und zum andern das provozierende Opfer welches durch sein eigenes Handeln Spannungen erzeugt.<br />
 <br />
Motive f&#252;r die Gewaltanwendung in Form von Mobbing k&#246;nnen unterschiedlicher Art sein. Zum einen spielt das Bed&#252;rfnis nach Machtaus&#252;bung und Herrschaft gegen&#252;ber Schw&#228;cheren eine gro&#223;e Rolle, zum anderen die famili&#228;ren Bedingungen der T&#228;ter. Oft gibt es eine negative emotionale Erziehungshaltung mit gegebenenfalls k&#246;rperlicher Z&#252;chtigung im Elternhaus. Auch zu viel oder zu wenig Toleranz in der Erziehung k&#246;nnen Ausl&#246;ser f&#252;r Mobbing-Verhalten sein.<br />
 <br />
Es gibt oft zahlreiche Anzeichen f&#252;r Mobbing-Opfer, die nicht unbeachtet bleiben sollten! Prim&#228;r muss das Verhalten der Kinder in der Schule betrachtet werden: werden einzelne Kinder geh&#228;nselt, beschimpft oder gesto&#223;en, halten sich diese Kinder in Pausen oft in der N&#228;he des Lehrers auf oder sind alleine, haben sie Angst vor der Klasse zu sprechen oder verschlechtern sich gar ihre Schulleistungen.<br />
Auch zu Hause sollten die Eltern darauf achten, wie sich das Kind verh&#228;lt. Kommt es mit zerrissener Kleidung nach Hause, hat es Prellungen, will es nicht in die Schule, klagt es &#252;ber Kopfweh, ist es ungl&#252;cklich, l&#228;dt es keine Freunde ein.<br />
Mobbingopfer sind oft allgemein &#228;ngstlich und empfindsam und haben ein geschw&#228;chtes Selbstvertrauen. Der provozierende Opfertyp dagegen wirkt oft hyperaktiv und unkonzentriert und versucht dann seinerseits Schw&#228;chere zu tyrannisieren.<br />
 <br />
Zum Gl&#252;ck gibt es viele Arten, mit der Gefahr Mobbing in der Schule umzugehen. Hier kommt es vor allem auf die Initiative der Lehrer und der Eltern an.<br />
Auf Schulebene k&#246;nnen Fragebogenaktionen helfen einen &#220;berblick &#252;ber die momentane Situation zu schaffen und so gezielt auf etwaige Mobbing-Probleme aufmerksam machen. P&#228;dagogische Tage, die sich intensiv mit dem Problem des Mobbens oder der Gewalt an Schulen generell befasst sollten folgen. Um Sicherheit zu gew&#228;hrleisten sollte es in den Schulpausen eine Aufsicht geben und Sprechstunden mit Vertrauenspersonen angeboten werden.<br />
In der eigenen Klasse sollte es reglm&#228;&#223;ige Aussprachen in Form von Klassengespr&#228;chen geben. Oft hilft es mit au&#223;erschulischen Aktivit&#228;ten oder kooperativem Lernen in Form von Gruppenarbeiten das Gemeinschaftsgef&#252;hl zu st&#228;rken.<br />
Auf pers&#246;nlicher Ebene, also bei realen Mobbing-Problemen, sollte zun&#228;chst das Gespr&#228;ch mit Opfer und T&#228;ter gesucht werden. Auch die Eltern sollten hierbei mit einbezogen werden. Wichtig ist es das Selbstvertrauen und die Selbstwahrnehmung der Sch&#252;ler zu st&#228;rken und somit auch eine Prophylaxe im Hinblick auf gewaltt&#228;tiges Verhalten zu schaffen. Die Empathief&#228;higkeit der Sch&#252;ler, deren Selbstakzeptanz und der richtige Umgang mit ihren Gef&#252;hlen kann man mit verschiedenen Unterrichtsideen st&#228;rken. Phantasiereisen schulen zum Beispiel die Kreativit&#228;t und Phantasie der Kinder und schaffen eine Begenung mit sich selbst. Selbstgestaltete Wer-bin-Ich?-B&#252;cher zeigen den Kindern ihre St&#228;rken und Schw&#228;chen. Mit &#220;bungen zur Gestik und Mimik, zum Beispiel mit kleinen Theaterst&#252;cken, k&#246;nnen die Sch&#252;ler lernen, ihre Gef&#252;hle zu zeigen und merken auch wie diese auf andere wirken. Auch das Verhalten in Konfliktsituationen sollte mit Hilfe von Rollenspielen im Unterricht ge&#252;bt werden.<br />
Als Interventionsma&#223;nahme kann die Mediation dienen. Hierbei wird in Konfliktsituationen durch unparteiische Dritte vermittelt. Die Mediatoren helfen den Streitenden eine L&#246;sung f&#252;r ihr Problem zu finden. Diese &#8220;Streitschlichter&#8221; sind in vielen Schulen schon eine etablierte L&#246;sung im Kampf gegen Gewalt an Schulen.</p>
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		<title>Die ersten Schritte bei Alkoholsucht</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Sep 2007 21:33:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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„Alkohol ist Dein Sanit&#228;ter in der Not“ singt Gr&#246;nemeyer. Dar&#252;ber kann man nat&#252;rlich diskutieren, aber in den &#252;berwiegenden F&#228;llen bringt der Alkohol eher die Not. Dann n&#228;mlich, wenn er missbraucht wird, wenn er zu oft, zu viel, in hohen Konzentrationen und regelm&#228;&#223;ig konsumiert wird. Es ist ein sich &#252;ber Jahre hinziehender Prozess.
 
Viele Betroffene m&#246;chten der ...]]></description>
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<p>„Alkohol ist Dein Sanit&#228;ter in der Not“ singt Gr&#246;nemeyer. Dar&#252;ber kann man nat&#252;rlich diskutieren, aber in den &#252;berwiegenden F&#228;llen bringt der Alkohol eher die Not. Dann n&#228;mlich, wenn er missbraucht wird, wenn er zu oft, zu viel, in hohen Konzentrationen und regelm&#228;&#223;ig konsumiert wird. Es ist ein sich &#252;ber Jahre hinziehender Prozess.<br />
 <br />
Viele Betroffene m&#246;chten der Sucht entfliehen, scheitern jedoch zu oft. Ursachen findet man im Charakter, den Lebensumst&#228;nden, dem Umfeld oder dem falschen Ansatz, die ersten Schritte zur Suchtbek&#228;mpfung zu gehen. Man spricht von einer anerkannten Krankheit. Es geht um Patienten, die bis zu ihrem Lebensende ein Krankheitsbild vorweisen werden. Dies kann man zwar eind&#228;mmen, die Betroffenen werden aber nach heutigem medizinischem Stand ewig gef&#228;hrdet bleiben, nie v&#246;llig genesen. Aber das Leben kann auch ohne Alkohol so interessant, lustig, wertvoll und vor allem l&#228;nger andauernd sein, dass es zutiefst wichtig ist, &#252;ber Schritte aus der Sucht nachzudenken und sie in die Tat umzusetzen.<br />
 <br />
Zun&#228;chst muss man auch von einem Zeitfaktor sprechen. Die Betroffenen sollten jetzt bereit sein, dringendst selbst initiativ zu werden. Es ist viel leichter und vorteilhafter eine Sucht zu bek&#228;mpfen, wenn der feste Wille dazu da ist, wenn man das Ziel selbst f&#252;r sich definiert und somit auch willens ist, Kraft und Ehrgeiz zu investieren. Dieser Moment ist aber leider und oftmals erst gegeben, wenn der K&#246;rper schon gesch&#228;digt, das Hirn schon an den vermeintlichen „Gute Laune Bringer aus der Flasche“ gew&#246;hnt ist, ihn f&#246;rmlich zum weiteren funktionieren braucht, wenn Probleme am Arbeitsplatz und im sozialen Umfeld sowohl schon Geschichte und Alltag sind. Ist der Betroffene also bereit, an sich zu arbeiten bleiben mehrere Wege.<br />
 <br />
Unbedingt empfehlenswert sind ehrliche, vertrauliche und realistische Gespr&#228;che sowohl mit dem engsten Umfeld in der Familie oder Freunden als auch mit einem Arzt des Vertrauens oder einem professionellen Suchttherapeuten. Dabei muss ohne Anklage deutlich werden, in welchem Ausma&#223; die Sucht vorliegt und ob bereits k&#246;rperliche Sch&#228;den vorliegen, die vorrangig kuriert werden m&#252;ssen. Dem sollte sich eine intensive mentale Vorbereitung anschlie&#223;en. Der(m) S&#252;chtigen muss klar werden, dass man sich in erster Linie selber heilen muss. Alle medizinischen und psychologischen Hilfen sind nur Beiwerk. Idealerweise sollte das Fachgespr&#228;ch im Beisein des unmittelbaren Lebenspartners stattfinden, um auch an diese Stelle zu appellieren, wie man mit der Krankheit umzugehen hat, was zum Beispiel st&#228;ndige N&#246;rgelei oder auch das „bewusste Wegsehen“ bewirken k&#246;nnen.<br />
 <br />
In einigen F&#228;llen werden sicher die Patienten unmittelbar in eine Suchtklinik mit professioneller Entgiftung eingewiesen und therapiert. Sollte dies jedoch noch nicht unbedingt erforderlich sein, erfolgt die Ersttherapie zum Teil mit suchthemmenden Medikamenten. Regelm&#228;&#223;ig eingenommen, sollten sie den „Saufdruck“ nehmen und dabei helfen, ohne Alkohol zu leben. Wenn die Betroffenen zus&#228;tzlich - vor allem in der ersten Zeit – darauf achten, Situationen zu meiden, in denen sie besonders gern zur Flasche gegriffen habe, dann sind sie schon eine kleine Strecke auf dem neuen Lebensweg vorangekommen. Speziell geht es da um die Skatrunde, den Fu&#223;ballplatz, den Grillabend oder die angesagten Partys. Solche und &#228;hnliche Ereignisse verleiten schnell und k&#246;nnen ebenso schnell f&#252;r die ersten Wochen der Therapie gemieden oder verk&#252;rzt werden. Warum nicht mal bei der Geburtstagsparty nur zum Kaffee erscheinen und die eventuell ausufernde Abendparty ausfallen lassen? Niemand spricht davon, soziale Kontakte einzud&#228;mmen oder das gewohnte Leben abrupt zu &#228;ndern. Nein, es geht eher um Kontrolle der Verh&#228;ltnisse und bewusste Lenkung des Handelns.<br />
 <br />
Speziell sei noch auf ein Buch von Allen Carr hingewiesen. In „Endlich ohne Alkohol“ beleuchtet er dieses Thema sehr vertrauensvoll. Betroffenen wird der Sinn und Unsinn des Alkoholgebrauchs klargemacht. Sie werden ernst genommen und in vielen F&#228;llen konnte er somit die mentale Bereitschaft, selbst gegen die Sucht vorzugehen ausl&#246;sen oder verst&#228;rken – die Grundvoraussetzung f&#252;r dauernden Erfolg.</p>
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